Workshop: Beziehungen verstehen


Wie Beziehungserfahrungen, -muster & -dynamiken das Beziehungserleben prägen

 

Wenn es um Beziehungen geht, tauchen – unabhängig vom Alter – immer wieder ähnliche Fragen auf:

  • Warum ziehe ich immer die falschen Partner/Partnerinnen an?
  • Warum trauere ich früheren Beziehungen ewig nach?
  • Warum sabotiere ich meine Beziehung?
  • Bin ich in einer toxischen Beziehung oder übertreibe ich?
  • Bin ich das Problem in der Beziehung?
  • Halten wir in unserer Beziehung an etwas fest, das nicht mehr funktioniert?

Solche und ähnliche Beziehungsfragen werden oft im Alltag - beim Kaffee, in Gesprächen mit Freunden und Freundinnen oder auch im Arbeitsalltag – reflektiert. Und doch kann das Gefühl entstehen alleine mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sowie unbewussten Wiederholungen klar kommen zu müssen.

 

Warum sich bestimmte Beziehungsmuster wiederholen können

Beziehungen sind selten einfach zu verstehen, denn in jede Beziehung wird eine individuelle Beziehungsgeschichte mitgebracht. Diese Geschichte kann sich im Hintergrund abspielen oder zu einem beträchtlichen Teil im Unbewussten des Menschen verborgen bleiben, jedoch nicht ohne Einfluss auf aktuelle Beziehungen, Beziehungsvorstellungen oder das individuelle Gedanken- und Gefühlsleben zum Thema Beziehung.

Frühere Beziehungserfahrungen  in der Familie, in früheren romantischen Beziehungen, mit Freunden & Freundinnen prägen das Beziehungsverhalten insofern, als dass sie sich darauf auswirken wie Menschen auf Beziehungen reagieren, in Beziehungen entscheiden oder sich selbst in Beziehungen erleben. Manche bleiben auch mit einer Verwirrung zurück:

  • Was hat mich denn dazu gebracht?
  • Wieso habe ich so reagiert?
  • Wieso habe ich mich für/gegen jemanden entschieden?

Nachdem Beziehungen uns aber unser Leben lang begleiten, erstrecken sie sich zusätzlich in sämtliche Ebenen unseres Lebens, von Familie, über romantische Beziehungen sowie Freunden und Freundinnen bis hin zum Arbeitsleben. Sie sind miteinander verflochten.

 

Der Beziehungsworkshop in 1030 Wien

Im Beziehungsworkshop im 3. Wiener Bezirk wird mithilfe von interaktiven und gruppenpsychoanalytischen Elementen gemeinsam versucht, wiederkehrende Beziehungsmuster und Dynamiken besser zu verstehen, einzuordnen und somit mehr Klarheit bezüglich der unzähligen Beziehungsfragen (Beziehungsmuster, Beziehungsangebot, Beziehungsgestaltung, Beziehungsverhalten etc.) zu erlangen. Dabei geht es nicht um schnelle Lösungen oder Bewertungen, sondern um ein tieferes Verständnis des eigenen Beziehungserlebens. 

  

Organisatorisches zum Beziehungsworkshop in 1030 Wien

Nach der Anmeldung unter contact@psychotherapie.site per Mail wird ein persönliches Gespräch vereinbart, sodass ein erstes individuelles Kennenlernen erfolgen kann. 

Die Anzahl der Teilnehmer und Teilnehmerinnen ist bewusst klein gehalten, sodass individuelle Bedürfnisse, Emotionen und Erfahrungen einen angemessenen Raum in der Beziehungsworkshop-Gruppe erhalten können. 

 

 Termine: 22-23. August 2026; 05.-06. September 2026 

 DauerSa. 10:00-18:00 Uhr, So. 10:00-14:00 Uhr

 Ort: Praxis Löwengasse, Löwengasse 2/8, 1030 Wien

 Leitung: MMag. Louisa Abramov

 Plätze: max. 10 Personen/Workshop

* Mindestanzahl der Teilnehmer:innen: 6/Workshop

 Kosten: EUR 700,--/Person

 Anmeldung: contact@psychotherapie.site

 

Ziel des Beziehungsworkshops in 1030 Wien

Manche Fragen beantworten sich nach dem Workshop (mit der Zeit) dann von selbst, andere verlieren ihre Wertigkeit, wiederum andere bekommen neue Bedeutungen, sodass eine Bewegung hinaus aus den sich ständig wiederholenden Beziehungssituation ermöglicht werden. Nicht alles muss sofort gelöst werden, aber vieles kann verständlicher werden. 

 

 

Häufig versuchen Menschen auf sehr persönliche Fragen, Antworten zu finden, die für die Allgemeinheit zutreffen sollen. Die häufigsten Fragen, die im Internet im Hinblick auf Beziehungen auftauchen, kreisen um ganz bestimmte Themen:

  • „Was stimmt nicht mit mir, mit anderen Personen, mit der Beziehung selbst, dass es mit einer Zufriedenheit mit Beziehungen (potentiellen oder laufenden) einfach nicht funktionieren will?“
  • „Wie soll man sein bzw. welche Rolle soll man spielen, damit es funktioniert?“

Dadurch, dass ein ständiges Hin und Her ziehen sehr kräftezehrend ist, kommt es zu unterschiedlichen Versuchen damit umzugehen:

  • Es wird versucht Beziehungen an sich in Kategorien einzuordnen, wobei das Wort „toxisch“ häufig verwendet wird.
  • Es wird aus Verzweiflung versucht eine Art von Anleitung für Beziehungen zu finden: Wie sind Beziehungen zu halten, wie sind Beziehungen zu verbessern und wie funktioniert eine glückliche Beziehung denn überhaupt?
  • Letztlich wird versucht Antworten in der Kategorie, ob eine Beziehung zu beenden ist, zu finden.

Das alles, um nichts „falsch“ zu machen und die Frage nach dem „was stimmt nicht mit…“ endlich zu schließen.

Ähnliche Fragen und Spannungsfelder zeigen sich auch in Freundschaften oder in familiären Beziehungen. Erstaunlicherweise können auch in Beziehung zum Arbeitsleben ähnliche Emotionen und Gedanken auftauchen. Von „Schluss machen wollen“ und Zweifel daran ob dies dann bereut werden würde über das „eigentlich ist es ok oder eine Erfolgsstory, aber ich bin nicht glücklich“ bis hin zur Frage nach der Übertreibung „übertreibe ich, oder…“ 

 

Organisatorisches zum Beziehungsworkshop in 1030 Wien

Nach der Anmeldung per Mail wird ein persönliches Gespräch vereinbart, sodass ein erstes individuelles Kennenlernen erfolgen kann.

Die Anzahl der Teilnehmer und Teilnehmerinnen ist bewusst klein gehalten, sodass individuelle Bedürfnisse, Emotionen und Erfahrungen einen angemessenen Raum in der Beziehungsworkshop-Gruppe erhalten können. 

 

  Zur Terminauswahl 

 DauerSa. 10:00-18:00 Uhr, So. 10:00-14:00 Uhr

 Ort: Praxis Löwengasse, Löwengasse 2/8, 1030 Wien

 Leitung: MMag. Louisa Abramov

 Plätze: max. 10 Personen/Workshop

* Mindestanzahl der Teilnehmer:innen: 6/Workshop

 Kosten: EUR 700,--/Person

 Anmeldung: contact@psychotherapie.site

 

 

Häufig gestellte Beziehungsfragen 

Im Folgenden finden sich häufig gestellte Fragen zum Thema Beziehung, die rein zur eigenen Orientierung dienen sollen. Solche Fragen sind kein Zeichen dafür, dass etwas "nicht stimmt", sondern deuten auf die Bereitschaft hin, die eigene Beziehungsgeschichte besser zu verstehen.

Wenn Sie sich von diesen oder ähnlichen Fragen berührt finden, lädt der Workshop dazu ein, die Antworten nicht im Außen, sondern in der eigenen Geschichte zu finden.versuchen Menschen auf sehr persönliche Fragen, Antworten zu finden, die für die Allgemeinheit zutreffen sollen. Die häufigsten Fragen, die im Internet im Hinblick auf Beziehungen auftauchen, kreisen um ganz bestimmte Themen:

 

 

 

Diese Reflexionspunkte zeigen, wie eng unsere verschiedenen Beziehungsebenen miteinander verflochten sind.

Im Workshop sollen auftauchende Fragen nicht als Problemstellungen, sondern als wertvolle Wegweiser zur Erkundung der eigenen, individuellen Beziehungsgeschichte genutzt werden.

Vielleicht haben Durchblättern der Fragen aus unterschiedlichen Kontexten bemerkt, dass sich manche Themen wie ein roter Faden durch verschiedene Bereiche des Lebens ziehen können – von der romantischen und platonischen Beziehungen über die Familie bis hin zum Arbeitsplatz. Der Grund dafür ist, dass unsere Beziehungen miteinander verflochten sind. Oft suchen Menschen deshalb im Außen nach Antworten auf Fragen, da sie tief in der eigenen Geschichte verborgen liegen, aber nicht immer zugänglich sind.

Das Ziel der Fragenkataloge ist also nicht, fertige Lösungen zu finden oder das subjektive Erleben in starre Kategorien zu drängen. Vielmehr laden diese Fragen dazu ein, die dahinterliegenden Dynamiken zu erkunden.

Der Beziehungsworkshop in 1030 Wien bietet einen geschützten Raum einer Kleingruppe mit ausgewählten Teilnehmern und Teilnehmerinnen, indem den eigenen Fragen, Gedanken und Gefühlen eine Stimme verliehen werden kann (aber nicht muss).

In einer geschützten Gruppen wird mit interaktiven und psychoanalytischen Elementen daran gearbeitet, individuelle Beziehungsmuster nicht nur zu benennen, sondern sie in ihrer Entstehung zu begreifen. So wird eine Verwandlung des kräftezehrenden „Warum passiert mir das immer wieder?“ in eine Klarheit ermöglicht, die neue Wege der Beziehungsgestaltung eröffnen kann.

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